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WERKGESPRÄCH #17 // BBK

  • Autorenbild: Alexander  Kästel
    Alexander Kästel
  • vor 19 Stunden
  • 2 Min. Lesezeit

Marek Walczak und Martin Weyers - Radierung im Dialog


Am Donnerstagabend, 23. April 26, fand im Port25 – Raum für Gegenwartskunst Mannheim das Werkgespräch des BBK Mannheim statt. Zu Gast waren Marek Walczak und Martin Weyers. Beide arbeiten mit dem Medium der Radierung, das im Mittelpunkt des Abends stand.


Moderiert wurde das Gespräch von der Vorsitzenden Margarete Lindau des BBK Mannheim. Anhand ausgewählter Originale gaben beide Künstler Einblick in ihre Arbeitsweisen, Intentionen und Herstellungsprozesse.


Zwei Männer stehen in einer Galerie, diskutieren über gerahmte Kunstwerke auf einem Tisch. Hintergrund grau, Wände mit Bildern. Ruhige Stimmung.
Marek Walczak & Martin Weyers

Marek Walczak brachte mehrere Druckplatten mit und machte damit seinen Arbeitsprozess unmittelbar nachvollziehbar. Seine Arbeiten sind geprägt von Verdichtung, Überlagerung und klar gesetzten Strukturen. Sie wirken körperlich und direkt, oft mit starken Kontrasten und einer klaren Spannung zwischen Figur und Fläche.


Martin Weyers arbeitet ebenfalls mit der Radierung, verfolgt jedoch einen anderen Ansatz. Seine Bildsprache ist poetischer und stärker von Übergängen geprägt. Formen erscheinen, lösen sich wieder auf und bleiben in einem assoziativen, teils mystisch symbolischen Raum. Farblich arbeitet er häufiger mit organischen Tönen.


Im direkten Vergleich wird deutlich: Walczak konzentriert und verdichtet, Weyers öffnet und lässt stehen. Während Walczaks Arbeiten auf Präsenz und Zuspitzung zielen, bewegen sich Weyers’ Blätter stärker im Suchenden und Andeutenden. So entstehen zwei unterschiedliche, aber gleichwertige Positionen innerhalb desselben Mediums.


Diese Gegenüberstellung machte das Gespräch besonders interessant. Sie zeigte, dass Radierung hier nicht nur als Technik eingesetzt wird, sondern als eigenständiges Mittel künstlerischen Denkens und brechen bestehender Grenzen.


Die Werkgespräche des BBK Mannheim verstehen sich als Plattform für Künstler*innen sowie für ein interessiertes Publikum. Im Mittelpunkt steht der dialogische Austausch, der auch an diesem Abend durch Fragen und Beiträge aus dem Publikum erweitert wurde.


Seit Sommer 2022 finden die Werkgespräche im Port25 statt und haben sich dort als kontinuierliches Format etabliert. Gastgeberinnen waren wieder Yvonne Vogel und Kim Behm.




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Eine Aufnahme einer Blume von hinten und unten. Sie ist Rosa und hat einen grünen Stiel – der Hintergrund ist diffus nebelig in der selben Farbe der Blütenblätter.

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