VIS à VIS / BBK MANNHEIM
- Alexander Kästel

- vor 1 Tag
- 3 Min. Lesezeit
Wenn Arbeiten sich begegnen

Die Mitgliederausstellung VIS à VIS des BBK Mannheim lebt von der direkten Gegenüberstellung. Arbeiten stehen sich nicht einfach gegenüber, sie behaupten sich im selben Raum, sie reagieren, verschieben sich, widersprechen sich.
In Paaren und Trios angeordnet, verlieren die einzelnen Positionen ihre Abgeschlossenheit. Es entstehen Zwischenräume: Annäherungen, Brüche, klare Setzungen. Betrachtende bewegen sich genau darin, zwischen den Arbeiten, zwischen den Positionen. Die Ausstellung bleibt offen. Vieles ist nicht festgelegt, sondern entwickelt sich im Sehen, im Gehen, im Vergleichen. Gleichzeitig zeigt sich hier auch etwas, das über die einzelnen Arbeiten hinausgeht.
Beteiligte Künstler*innen:
Sabine Amelung / Jürgen Hatzenbühler, Annah-Katharina Litterst / Sophie Fladt, Margarete Lindau / Eva Wittig, Birgit Jung / Cordula Hilgert, Alexander Horn / Inessa Siebert / Kathleen Knauer, Sonja Scherer / Vera Köster / Marcus Centmayer, Istvan Csaki / Matyas Therebesi, Andrea Tewes / Anna Bludau-Hary, Gisela Späth / Nina Kruser / Klaus Maschanka, Manuela Albu-Schreyer / Uta Dorra, Tom Feritsch / Gabriel Gruß, Ulrike Thiele / Wilfried Georg Barber, Armin Liebscher / Martin Weyers / Marek Walczak
Für uns als Künstlerbund Rhein-Neckar ist es entscheidend, bei solchen Momenten präsent zu sein. Teile des Vorstands waren vor Ort. Geschäftsführer Norbert Theobald, der 1. Vorsitzende Tom Feritsch, die 2. Vorsitzende Hannah Moser, sowie ich selbst - Schriftführer Alexander Kästel. Diese Präsenz ist kein formaler Rahmen, sondern Teil des Verständnisses, dass ein Verband nur dann trägt, wenn er auch sichtbar und ansprechbar ist.
Der Künstlerbund ist in dieser Ausstellung repräsentativ vertreten: Kuratiert und eröffnet von Karl-Heinz Treiber. Beteiligte Künstler*innen des Künstlerbundes: Sonja Scherer, Vera Köster, Istvan Csaki, Tom Feritsch, Margarete Lindau, Ulrike Thiele, sowie Marek Walczak.
Sie sind Teil der BBK Ausstellung VIS à VIS und zugleich Teil des gemeinsamen Gefüges, das den Verband prägt und über seine eigenen Grenzen hinweg trägt. Diese doppelte Rolle – als Ausstellende und als strukturelle wie persönliche Anwesende – macht den Charakter solcher Ausstellungen aus. Es entsteht kein Abstand zwischen Organisation und Werk, sondern ein gemeinsamer Raum, in dem beides gleichzeitig sichtbar wird und sich gegenseitig ergänzt.
Es geht darum, füreinander sichtbar zu bleiben. Arbeiten nicht isoliert stehen zu lassen, sondern sie in einem gemeinsamen Kontext wahrzunehmen. Präsenz heißt: hinschauen, aushalten, reagieren. Füreinander einstehen, sich zeigen.
Für unsere Mitglieder bedeutet das Rückhalt. Ein Raum, der nicht nur organisiert ist, sondern getragen wird. Austausch entsteht nicht abstrakt, sondern direkt vor den Arbeiten, im Gespräch, im Blick, im gemeinsamen Erleben. So entsteht etwas, das über die Ausstellung hinausweist: ein Netzwerk, das nicht nur strukturell existiert, sondern sich im Moment der Begegnung zeigt.
Ausstellungsdauer: 21. April bis 30. Mai 2026
Öffnungszeiten:
Donnerstags und Freitags von 16 bis 19 Uhr
Samstags von 11 bis 16 Uhr
Raum S4.17 (ehemalige Stadtgalerie)
68161 Mannheim
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Ausgewählte Arbeiten

































































































































































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