KURT ADAM ARNOLD
- Alexander Kästel

- 1. Okt.
- 3 Min. Lesezeit
Ein Atelierbesuch bei Kurt ADAM Arnold
28. September 2025 – Tage der offenen Ateliers, Südhessen

Manchmal hat ein Sonntagnachmittag etwas Magisches. So auch mein Besuch bei Kurt ADAM Arnold im Rahmen der Tage der offenen Ateliers. Noch einmal zeigte sich der Spätsommer von seiner schönsten Seite, und in Viernheim lag über allem eine fast festliche Leichtigkeit.
Schon beim Eintreten spürt man, dass man hier nicht in eine gewöhnliche Werkstatt tritt. Arnolds Atelier gleicht vielmehr einem Wunderland der Formen und Farben, in dem sich Malerei und Skulptur begegnen und miteinander zu sprechen scheinen. Die älteren Arbeiten haben dabei nichts von ihrer Strahlkraft verloren – sie treten in einen Dialog mit den neuen Werken, sodass die Räume selbst zu ihrer Bühne werden.

Besonders eindrücklich ist, wie Arnold mit Material und Oberfläche umgeht. Seine Skulpturen entstehen häufig aus Holz, deren natürliche Eigenheiten er bewusst sichtbar lässt. Risse, Maserungen oder Astlöcher werden nicht geglättet, sondern betont – als Teil einer Geschichte, die das Material selbst erzählt. Durch Techniken wie Abbrennen oder Ölen erhalten die Oberflächen zudem eine Tiefe, die das Licht immer wieder anders einfängt. Auch in der Malerei bleibt diese Idee spürbar: Schichten über Schichten, Übermalungen, Spuren früherer Zustände – jedes Bild trägt sein eigenes Werden in sich.
Was mich an Kurts Arbeiten so berührt, ist ihre unmittelbare Wirkung. Sie sind nie distanziert, nie nur „schön anzusehen“ – sie fordern etwas heraus. Mal öffnen sie Türen zu Erinnerungen, mal lassen sie ganz neue Bilder im Kopf entstehen. Mit meiner Kamera fasziniert mich besonders, wie sehr sich seine Skulpturen im Licht verändern. Ein und dieselbe Arbeit kann eben noch streng wirken, dann fast transparent erscheinen und im nächsten Moment eine ganz neue Tiefe entfalten. Dieses Spiel macht sie unerschöpflich und immer wieder neu.

Natürlich gehörte auch das Drumherum zu diesem besonderen Tag: Die Band SAFE ’N’ SOUND brachte die richtige Stimmung, ein liebevoll bereitetes Buffet, Wein und Kaffee luden zum Verweilen ein – und dann diese Linzer Torte, die man am besten nicht in Worte, sondern einfach nur auf der Zunge zergehen lässt.

Am schönsten war aber, dass Kunst hier kein abgeschlossener Kosmos bleibt. Im Garten, zwischen Werkstatt und Atelier, begegnete ich so vielen offenen, interessierten Menschen – ein Miteinander, das ebenso sehr Teil des Nachmittags war wie die Kunstwerke selbst.

Ein Atelierbesuch bei Kurt ADAM Arnold ist immer ein Erlebnis. Seine Kunst überrascht, inspiriert und lässt nicht los. Und dank der herzlichen Gastfreundschaft fühlen sich Alle willkommen, um Teil zu sein, in diesem Gesamtwerk aus Kunst und Menschlichkeit.
Ein riesiges Dankeschön an Kurt und das ganze Team, die diesen Tag möglich gemacht haben – und an alle, die dieses kleine Wunderland mit Leben gefüllt haben.

Zur Webseite von Kurt ADAM Arnold:
https://www.kurt-adam-arnold.de
IN EIGENER SACHE:
DEIN SUPPORT HILFT DEINE SPENDE WIRKT!

Kunst braucht Unterstützung Wenn du meine Arbeit schätzt und es dir möglich ist, kannst du mich mit einer kleinen Spende unterstützen. Damit hilfst du mir, die laufenden Kosten und das kreative Risiko als freischaffender Künstler etwas abzufedern – und trägst dazu bei, dass ich weiterhin mit offenem Blick und künstlerischer Haltung auf unsere Welt schauen und davon erzählen kann. JETZT SPENDEN vielen lieben Dank Als kleines Dankeschön: Alle Unterstützer*innen, die 30 Euro oder mehr geben, erhalten meine limitierte Jahresgabe – liebevoll verpackt per Post oder persönlich von mir überreicht. Und wenn du magst, nenne ich dich gern als Supporter*in auf meiner Website – als Teil jener, die Kunst möglich machen.
Du kannst mich auch anders unterstützen: MIT EINER GOOGLE BEWERTUNG UM GESEHEN ZU WERDEN: LASS EINE BEWERTUNG DA GOOGLE BEWERTUNGEN 14
REZENSIONEN 11
5,0 * * * * * bei 14 Bewertungen
NEU
Ausgewählte Arbeiten in meinem OnlineShop
Viel Freude beim stöbern.





























































































































































































































Oh, hätt' ich einen Garten
reich an Platz,
würd' einen Hort ich gründen.
Hüt' im Fühlen und Empfinden,
ich in Form und Farbe einen Schatz.
Ein kleiner Traum, vorbeigeflogen,
vergangen ungesehn,
Die Neugier hätt' mich hingezogen,
doch konnte ich nicht gehn...
Danke für die schönen Einblicke!
Hoffentlich beim nächsten Mal.