top of page

AM LIMIT

  • Autorenbild: Alexander  Kästel
    Alexander Kästel
  • vor 4 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 2 Tagen

Zwei Teller. Eine Kerze. Eine Blume in der Mitte.

Ein Tisch, der auf den ersten Blick ruhig wirkt – beinahe selbstverständlich. Und doch erzählt dieses Bild alles über das, worum es in diesen Tagen geht.



Die 29. Vesperkirche Mannheim hat eröffnet.

Ihr Motto: AM LIMIT.


Armut am Limit.

Und auf der anderen Seite:

Reichtum ohne erkennbare Grenzen.


Wir sitzen einander gegenüber. Wir essen. Wir trinken. Wir teilen einen Moment. Doch was auf diesem Tisch sichtbar wird, ist mehr als eine Mahlzeit. Es ist ein Kontrast, der sich durch unsere Gesellschaft zieht – leise, alltäglich, oft übersehen.


Uns geht es gut. Sehr gut.
 Nicht nur im direkten Vergleich.

Unsere Sorgen – so real sie sich anfühlen, so schlaflos manche Nacht auch ist – stehen oft in keinem Verhältnis zu der Angst vor der nächsten Stromrechnung, die nicht bezahlt werden kann. Zu dem Einkauf, der nicht für eine Woche, sondern für einen ganzen Monat reichen muss. Zu Bedürfnissen, die so lange zurückgestellt wurden, dass sie kaum noch gespürt werden, weil man sich an ihr Fehlen gewöhnt hat.


Und genau hier liegt das Problem:
 Wir haben uns ans Wegschauen gewöhnt.

Die Vesperkirche erinnert uns daran, wieder hinzusehen. Nicht aus Mitleid. Sondern aus Verantwortung. Aus Solidarität. Aus dem Wissen heraus, dass die meisten von uns – sehr wohl – privilegiert sind.


Wir brauchen ein neues Versprechen. An uns selbst. An die Gesellschaft. An unsere Nachbar*innen, Freund*innen – an alle Menschen.

Ein Versprechen, nicht nur zu teilen, wenn es bequem ist. Ein Versprechen, Würde nicht vom Kontostand abhängig zu machen. Ein Versprechen, dass Gemeinschaft mehr ist als ein schönes Wort.


Vielleicht beginnt Veränderung genau hier:

An einem Tisch.

Mit einem offenen Blick.

Und der Entscheidung, nicht mehr wegzuschauen.



IN EIGENER SACHE:

DEIN SUPPORT HILFT DEINE SPENDE WIRKT!
Eine Aufnahme einer Blume von hinten und unten. Sie ist Rosa und hat einen grünen Stiel – der Hintergrund ist diffus nebelig in der selben Farbe der Blütenblätter.

Kunst braucht Unterstützung Wenn du meine Arbeit schätzt und es dir möglich ist, kannst du mich mit einer kleinen Spende unterstützen. Damit hilfst du mir, die laufenden Kosten und das kreative Risiko als freischaffender Künstler etwas abzufedern – und trägst dazu bei, dass ich weiterhin mit offenem Blick und künstlerischer Haltung auf unsere Welt schauen und davon erzählen kann. JETZT SPENDEN vielen lieben Dank Als kleines Dankeschön: Alle Unterstützer*innen, die 30 Euro oder mehr geben, erhalten meine limitierte Jahresgabe – liebevoll verpackt per Post oder persönlich von mir überreicht. Und wenn du magst, nenne ich dich gern als Supporter*in auf meiner Website – als Teil jener, die Kunst möglich machen.

Du kannst mich auch anders unterstützen: MIT EINER GOOGLE BEWERTUNG UM GESEHEN ZU WERDEN: LASS BITTE EINE BEWERTUNG DA GOOGLE BEWERTUNGEN  16

REZENSIONEN  12

5,0  * * * * *  bei 16 Bewertungen


NEU Ausgewählte Arbeiten in meinem OnlineShop Viel Freude beim stöbern.

WHERE ARE MY FRIENDS (126,5 x 60 cm)
€4,000.00
Jetzt kaufen

GELBE BLUMEN HINTER GLAS (20 x 15 cm)
From€150.00
Jetzt kaufen

LIFT UP (80 x 60 cm)
€1,900.00
Jetzt kaufen

Kommentare

Mit 0 von 5 Sternen bewertet.
Noch keine Ratings

Rating hinzufügen
bottom of page