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MANCHE FREILICH …

Autorenbild: Alexander  Kästel
Alexander Kästel
10. Juni 2020
1 Min. Lesezeit

Manche freilich müssen drunten sterben,

Wo die schweren Ruder der Schiffe streifen,

Andre wohnen bei dem Steuer droben,

Kennen Vogelflug und die Länder der Sterne.

Manche liegen immer mit schweren Gliedern

Bei den Wurzeln des verworrenen Lebens,

Andern sind die Stühle gerichtet

Bei den Sibyllen, den Königinnen,

Und da sitzen sie wie zu Hause,

Leichten Hauptes und leichter Hände.

Doch ein Schatten fällt von jenen Leben

In die anderen Leben hinüber,

Und die leichten sind an die schweren

Wie an Luft und Erde gebunden:

Ganz vergessener Völker Müdigkeiten

Kann ich nicht abtun von meinen Lidern,

Noch weghalten von der erschrockenen Seele

Stummes Niederfallen ferner Sterne.

Viele Geschicke weben neben dem meinen,

Durcheinander spielt sie alle das Dasein,

Und mein Teil ist mehr als dieses Lebens

Schlanke Flamme oder schmale Leier.


1896 - Im Alter von nur 20 Jahren geschrieben

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Alexander Kästel selbst mit blauen Haaren.

Foto: Stefan Hillebrand

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Weiße Wellen
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Alexander Kästel arbeite u.a. mit FUJIFILM GFX100II, Hasselblad X2D und Canon R5 und Infrarotkameras, er ist CPS Platinmitglied, sowie im Vorstand des Künstlerbund Rhein-Neckar e.V.

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/////////// Alexander Kästel

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Seine Pronomen: er/ihn

His pronouns: he/him



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