PANTA RHEI bei OFF//FOTO 2026

Zwischen Wandel, Verletzlichkeit und Widerstandskraft
Mit meiner fotografischen Arbeit PANTA RHEI bin ich Teil des OFF//FOTO Zwischenfestivals 2026. Seit dem 26. September zeige ich sie gemeinsam mit Katja Aßfalg, Inessa Siebert und Torsten Redler in der Ausstellung Resonanz und Ruptur in der 68 Gallery Mannheim. Die Ausstellung läuft bis zum 18. Oktober.
OFF//FOTO: Begegnungen durch Fotografie
OFF//FOTO bringt unterschiedliche fotografische Positionen an Ausstellungsorten in der Metropolregion Rhein-Neckar zusammen. Mit dem Zwischenfestival 2026 wird diese Idee durch kuratierte Ausstellungen und vielfältige künstlerische Ansätze fortgeführt.
Zur Teilnahme kam ich durch eine gezielte Anfrage für PANTA RHEI, die zuvor im Xylon Museum im Rahmen der Ausstellung Natur unter Druck zu sehen war. Mit OFF//FOTO verbindet mich auch eine persönliche Geschichte: Eric Carstensen, ein Freund und Künstler, gehört zu den Gründungsmitgliedern des Festivals.
Solche unabhängigen Strukturen schaffen Sichtbarkeit, ermöglichen Begegnungen und bringen Kunst und Publikum miteinander ins Gespräch.
PANTA RHEI: Alles fließt
Der Titel verweist auf den Gedanken, dass nichts unverändert bleibt. In meiner Arbeit treffen fotografische Strukturen auf eine Wandskulptur aus gebranntem Holz mit einer vergoldeten Wunde. Erosion, Verletzlichkeit und Veränderung werden zu zentralen Motiven.
Das Gold überdeckt die Verletzung nicht, sondern macht sie sichtbar. Je nach Lichteinfall tritt es hervor oder verschwindet beinahe. Auch die Wirkung der gesamten Arbeit verändert sich mit dem Raum und der Perspektive.
Mich fasziniert dabei das Spiel mit unterschiedlichen Maßstäben: Die Strukturen können wie Landschaften aus großer Höhe oder wie mikroskopische Welten erscheinen. Der Mensch bewegt sich irgendwo dazwischen, als Teil einer Welt, die er betrachtet und zugleich verändert.
PANTA RHEI ist eine Auseinandersetzung mit den Spuren menschlichen Handelns, den Folgen des Anthropozäns und der Verletzlichkeit natürlicher Zusammenhänge.
Vier Positionen,
unterschiedliche Perspektiven
Die Ausstellung vereint vier künstlerische Ansätze: Katja Aßfalg beschäftigt sich in IT HURTS mit Misophonie, Inessa Siebert untersucht in STILL LEBEN Vergänglichkeit und Zeit durch analoge Fotogramme, während Torsten Redler in RESONANCE persönliche Wahrnehmung und gesellschaftliche Gegenwart verbindet.
Gemeinsam eröffnen die Arbeiten einen Raum für unterschiedliche Erfahrungen und Sichtweisen.
Einladung
in die 68 Gallery
Die Ausstellung Resonanz und Ruptur ist bis zum 18. Oktober 2026 in der 68 Gallery, Lange Rötterstraße 68, Mannheim, zu sehen.
Öffnungszeiten: Donnerstag bis Sonntag, 16 bis 20 Uhr.
ARTIST TALK
Am Sonntag, 11. Oktober, um 19 Uhr findet ein Artist Talk mit allen beteiligten Künstler*innen statt. Wir sprechen über unsere Arbeiten, unsere Positionen und die Gedanken hinter den ausgestellten Werken.
Ich freue mich auf euren Besuch und den gemeinsamen Austausch.
IN EIGENER SACHE:
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