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4 JAHRE NACH HANAU

  • Autorenbild: Alexander  Kästel
    Alexander Kästel
  • 9. Aug.
  • 1 Min. Lesezeit

Gökhan Gültekin

Sedat Gürbüz

Said Nesar Hashemi

Mercedes Kierpacz

Hamza Kurtović

Vili Viorel Păun

Fatih Saraçoğlu

Ferhat Unvar

Kaloyan Velkov



Rassismus ist ein Stachel, ein Messer, welches unserer Gesellschaft tief im Fleisch steckt. Manchen unter uns, die das nicht einmal juckt. Welchen, die es als ein wenig störend empfinden. Einige, die dagegen aufstehen und handeln, weil sie es können. Und dann jene unter uns, die an dessen Wunden verbluten. Hellhäutige Deutsche müssen verstehen, dass sie privilegiert sind und den alltäglichen Rassismus nur selten erleben und fast nie davon betroffen sind. Alle anderen – die der menschenverachtenden Vorstellung, was Deutsch sein soll, nicht entsprechen, werden strukturell diskriminiert. Nicht nur von Nazis – die als sogenannte „Einzelfälle“ immer wieder abgetan und verharmlost werden. Auch bei der Wohnungssuche, bei Jobangeboten, in der medizinischen Versorgung, in der Seelsorge. Auch von der Polizei und dem Staatsapparat. Wir müssen diese Wunden heilen, ja gar dafür sorgen, dass diese keinem mehr Leid zufügen können. Zusammen - nur gemeinsam können wir das erreichen.


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Alexander Kästel selbst mit blauen Haaren.

Foto: Stefan Hillebrand

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Alexander Kästel

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Weiße Wellen
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Alexander Kästel arbeite u.a. mit FUJIFILM GFX100II, Hasselblad X2D und Canon R5 und Infrarotkameras, er ist CPS Platinmitglied, sowie im Vorstand des Künstlerbund Rhein-Neckar e.V.

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/////////// Alexander Kästel

Seine Pronomen: er/ihn

His pronouns: he/him



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