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WIE WENIG NÜTZE ICH BIN

Autorenbild: Alexander  Kästel
Alexander Kästel
9. Aug.
1 Min. Lesezeit

Wie wenig nütze ich bin,

ich hebe den Finger und hinterlasse

nicht den kleinsten Strich

in der Luft.

Die Zeit verwischt mein Gesicht,

sie hat schon begonnen.

Hinter meinen Schritten im Staub

wäscht der Regen die Straße blank

wie eine Hausfrau.

Ich war hier.

Ich gehe vorüber

ohne Spur.

Die Ulmen am Weg

winken mir zu wie ich komme,

grün blau goldener Gruß,

und vergessen mich,

eh ich vorbei bin.

Ich gehe vorüber -

aber ich lasse vielleicht

den kleinen Ton meiner Stimme,

mein Lachen und meine Tränen

und auch den Gruß der Bäume im Abend

auf einem Stückchen Papier.

Und im Vorbeigehn,

ganz absichtslos,

zünde ich die ein oder andere

Laterne an

in den Herzen am Wegrand. - Hilde Domin -


BILDNUMMER: 23014773



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Alexander Kästel selbst mit blauen Haaren.

Foto: Stefan Hillebrand

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Weiße Wellen
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Alexander Kästel arbeite u.a. mit FUJIFILM GFX100II, Hasselblad X2D und Canon R5 und Infrarotkameras, er ist CPS Platinmitglied, sowie im Vorstand des Künstlerbund Rhein-Neckar e.V.

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/////////// Alexander Kästel

Seine Pronomen: er/ihn

His pronouns: he/him



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