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DAS LETZTE MAL

Autorenbild: Alexander  Kästel
Alexander Kästel
4. Jan. 2021
1 Min. Lesezeit

Den Abend werde ich wohl nie vergessen,

Denn mein Gedächtnis ist oft sehr brutal.

Du riefst: „Auf Wiedersehn". Ich nickte stumm. - Indessen

Ich wusste: dieses war das letzte Mal.


Als ich hinaustrat, hingen ein paar Sterne

Wie tot am Himmel. Glanzlos kalt wie Blech.

Und eine unscheinbare Gaslaterne

Stach in die Augen unbekümmert frech.


Ich fühlte deinen Blick durch Fensterscheiben.

Er ging noch manche Straße mit mir mit.

- Jetzt gab es keine Möglichkeit zu bleiben.

Die Zahl ging auf. Wir waren beide quitt.


Da lebt man nun zu zweien so daneben . . .

Was bleibt zurück? - Ein aufgewärmter Traum

Und außerdem ein unbewohnter Raum

In unserm sogenannten Innenleben.


Das ist ein neuer Abschnitt nach drei Jahren,

- Hab ich erst kühl und sachlich überlegt.

Dann bin ich mit der Zwölf nach Haus gefahren

Und hab mich schweigend in mein Bett gelegt . . .


Ich weiß, mir ging am 4. Januar

Ein ziemlich guterhaltnes Herz verloren.

- Und dennoch: Würd ich noch einmal geboren,

Es käme alles wieder, wie es war . . .


- Mascha Kaléko -

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Alexander Kästel selbst mit blauen Haaren.

Foto: Stefan Hillebrand

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Weiße Wellen
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Alexander Kästel arbeite u.a. mit FUJIFILM GFX100II, Hasselblad X2D und Canon R5 und Infrarotkameras, er ist CPS Platinmitglied, sowie im Vorstand des Künstlerbund Rhein-Neckar e.V.

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/////////// Alexander Kästel

Seine Pronomen: er/ihn

His pronouns: he/him



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