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AN DEN FRIEDEN (1760)

  • Autorenbild: Alexander  Kästel
    Alexander Kästel
  • 9. Aug.
  • 1 Min. Lesezeit

Wo bist du hingeflohn, geliebter Friede?

Gen Himmel, in dein mütterliches Land?

Hast du dich, ihrer Ungerechtigkeiten müde,

Ganz von der Erde weggewandt?



Denn ach! der Krieg verwüstet Saat und Reben

Und Korn und Most; vertilget Frucht und Stamm;

Erwürgt die frommen Mütter, die die Milch uns geben,

Erwürgt das kleine fromme Lamm.


Mit unsern Rossen fährt er Donnerwagen,

Mit unsern Sicheln mäht er Menschen ab;

Den Vater hat er jüngst, er hat den Mann erschlagen,

Nun fordert er den Knaben ab.


Erbarme dich des langen Jammers! rette

Von deinem Volk den armen Überrest!

Bind' an der Hölle Thor mit siebenfacher Kette

Auf ewig den Verderber fest.


- Karl Wilhelm Ramler -


AN DEN FRIEDEN (1760)

- Karl Wilhelm Ramler -



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Alexander Kästel selbst mit blauen Haaren.

Foto: Stefan Hillebrand

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Alexander Kästel arbeite u.a. mit FUJIFILM GFX100II, Hasselblad X2D und Canon R5 und Infrarotkameras, er ist CPS Platinmitglied, sowie im Vorstand des Künstlerbund Rhein-Neckar e.V.

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/////////// Alexander Kästel

Seine Pronomen: er/ihn

His pronouns: he/him



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