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AM ENDE

Autorenbild: Alexander  Kästel
Alexander Kästel
4. Nov. 2020
1 Min. Lesezeit

Ich habe meine Zeit in heißer Angst verbracht:

Dies lebenslose Leben

Fällt, als ein Traum entweicht,

Wenn sich die Nacht begeben

Und nun der Mond erbleicht;

Doch mich hat dieser Traum nur schreckenvoll gemacht.

Was nutzt der hohe Stand? Der Tod sieht den nicht an.

Was nutzt mein Tun und Schreiben,

Das die geschwinde Zeit

Wird wie den Rauch zertreiben?

O Mensch, o Eitelkeit,

Was bist du als ein Strom, den niemand halten kann?

Jedoch was klag ich dir? Dir ist mein Leid erkannt.

Was will ich dir entdecken,

Was du viel besser weißt:

Die Schmerzen, die mich schrecken,

Die Wehmut, die mich beißt,

Und daß ich meinem Ziel mit Winse ln zugerannt? - Andreas Gryphius -


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Alexander Kästel selbst mit blauen Haaren.

Foto: Stefan Hillebrand

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Alexander Kästel arbeite u.a. mit FUJIFILM GFX100II, Hasselblad X2D und Canon R5 und Infrarotkameras, er ist CPS Platinmitglied, sowie im Vorstand des Künstlerbund Rhein-Neckar e.V.

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/////////// Alexander Kästel

Seine Pronomen: er/ihn

His pronouns: he/him



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